21. November 2008

Forschungsreise

Wer denkt da nicht gleich an Abenteuer, Geheimnisse und Entdeckungen? An ferne Länder, fremde Kulturen, verborgene Schätze, Fossilien oder den großen weiten Ozean mit seinen unbekannten Tiefen? Weniger kommt einem die Forschungsreise in die eigene Psyche in den Sinn, obwohl doch auch hier so mancher Schatz gehoben werden kann. Man erinnert sich an Indiana Jones, seine Abenteuer in fernen Ländern - die übrigens immer gut ausgingen. Oder an David Livingston, den berühmten Afrikaforscher, seine Suche nach den Quellen des Nil – die allerdings mit seinem Tod endete. Forschungsreisen sind schon immer und zu allen Zwecken unternommen worden und es waren nicht nur Wissenschaftler, die sie anführten. Marco Polo zum Beispiel, venezianischer Kaufmann und einer der bekanntesten Forschungsreisenden aller Zeiten: er dürfte sich wohl anderes von seinen Reisen versprochen haben, als der berühmte Wissenschaftler Charles Darwin, der auf der Beagle nach Südamerika reiste, um neue Erkenntnisse für sein Wissensgebiet zu erlangen.

Forschungsreise: Bei Forschungsreisen gibt es viel zu entdecken

Forschungsreisen werden auch heute noch in großer Zahl unternommen und dabei gibt es viel zu entdecken. Bergvölker im äußersten Südwesten Chinas, biologische, geografische und ozeanografische Prozesse in Arktis und Antarktis, Energieknollen am Meeresgrund, Riesenkraken, Hochrisikovulkane, Museen in fremden Städten, das Universum und noch vieles mehr. Wer einmal den Begriff `Forschungsreise´ in eine der Suchmaschinen des Internet eingibt, gelangt schnell zu der Einsicht, dass Forschungsreisen immer Saison haben. Vielleicht liegt es daran, dass ihnen allen eines gemeinsam ist: Neugier – das andauernde Streben des Menschen nach Neuem und Unbekannten. „Ist nicht schon das Meiste erforscht?“, wird sich manch einer fragen und mitunter könnte man es meinen. Doch dann tut sich überraschend wieder Unbekanntes auf und entfacht den Forschungsdrang auf's Neue. Das Neue scheint sich plötzlich auszudehnen, wie das endlose Universum.

Forschungsreise: Die virtuelle Forschungsreise

Und es dehnt sich in alle Richtungen aus. `Second Life´? Eine Forschungsreise dorthin lohnt sich. Da macht man sich zu virtuellen Abenteuern auf, entdeckt neue Länder, fremde Kulturen und findet neue Freunde, vielleicht sogar einen wertvollen Schatz. Bücher? Man nimmt eines zur Hand und begibt sich in dessen Welt. Schon der berühmte Philosoph Karl Popper stellte fest, die kulturellen und geistigen Gehalte der Menschheit bildeten eine eigene Welt. Auch hier steckt alles voller Abenteuer, Geheimnisse und vor allem – Erkenntnisse. Wer heute zu seiner eigenen Forschungsreise in die reale Welt antreten möchte, dem stehen Reiseportale und –büros zur Verfügung, die bei der Organisation helfen. Tatsächlich ist die Forschungsreise nicht mehr nur dem Wissenschaftler oder reichen Kaufmann vorbehalten, sondern jedermanns Portemonnaie zugänglich geworden.