Das analoge Fotolabor für analoge Fotos
Das Entwickeln von Fotos war früher eine Wissenschaft für sich. In einem Fotolabor, indem es ganz dunkel sein musste, wurden die Abzüge der Bilder hergestellt. Dunkelheit musste dort deswegen herrschen, damit das Fotopapier und der Film keinen Schaden nahmen. Das tatsächliche Herstellen der Fotos war dabei ein relativ komplizierter Prozess, bei dem die Negative belichtet, in eine Entwicklerflüssigkeit getaucht und nach einigen weiteren Prozessen getrocknet werden mussten. Heutzutage gibt es diese Fotolabore kaum noch. Im Zeitalter der digitalen Fotografie werden Filmrollen praktisch nicht mehr verwendet. Nur einige wenige professionelle Fotografen verwenden auch heute noch ihre alten Spiegelreflexkameras, die die Bilder auf Filmrollen aufnehmen. Die meisten Bilder werden aber in einem digitalen Fotolabor ausbelichtet.
Das digitale Fotolabor
In einem digitalen Fotolabor werden Bilder heute mit einem Drucker erstellt. Es muss nicht mehr wie früher jedes Bild einzeln aufwändig ausbeleuchtet werden. Die Bearbeitung von Fotos wird heutzutage am PC vorgenommen. Dieser ersetzt einen großen Teil der Schritte, die Früher in einem Fotolabor durchgeführt wurden. Farbkorrekturen, Helligkeit und Kontrast können heute ganz bequem am Rechner nachgebessert werden. Auch das Wählen des gewünschten Bildausschnittes ist mit dem PC ein Kinderspiel geworden. Vor allen Dingen die Tatsache, dass jede Einstellung auch zurückgenommen werden kann, zeigt die Überlegenheit der digitalen Bildbearbeitung gegenüber dem analogen Fotolabor. Ist das Bild wie gewünscht bearbeitet worden, kann man es in einem digitalen Fotolabor drucken lassen. Ob bei der Drogerie, dem örtlichen Fotolabor oder über das Internet, es gibt viele Möglichkeiten seine Bilder auf Papier zu bekommen.
Formate und Möglichkeiten bei einem digitalen Fotolabor
Bei einem digitalen Fotolabor können Bilder in den verschiedensten Formaten gedruckt werden. Wer sich vorher ein Format ausgewählt hat, sollte seine Bilder genau auf die entsprechende Größe anpassen. Kameras geben heute die Bilder alle in unterschiedlichen Formaten aus. 9x12cm bis 20x27cm sind die üblichen Druckformate. 30x40cm bis 70x100cm sind üblichen die Postergrößen. Poster können auch ganz einfach zunächst am PC designt und dann in einem Fotolabor in den Druck gegeben werden. Des Weiteren können in einem Fotolabor Tassen, T-Shirts, Mousepads und ein Fotobch erstellt werden. So kann man seine Bilder auf ganz spezielle Weise präsentieren. Manches Fotolabor bietet sogar die Erstellung einer Fototapete an. Man kann dann das eigene Foto so im Großformat an die Wand projizieren. Ein so gestalteter Raum wird mit Sicherheit für viel Staunen sorgen. Drucke aus einem digitalen Fotolabor sind mittlerweile genauso billig wie damals die Abzüge aus einem analogen Fotolabor.